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Mal wieder eine Lesung

Am 02. August lese ich um 19.00 Uhr im schönen Abbenrode. In der Galerie ARTmen, Weingarten 5.

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Keine Gewalt, keine Hetze, keine Skandale

Da schmeißen ein paar rechte Wohlstandsverwahrloste mit Unkrautvernichter und hoffen, eine bunte Landschaft zu zerstören.
Dabei wuchert selbst in mir die Hoffnung auf eine bunte Landschaft wie selten zuvor. Und Hoffnung auf bessere, intelligentere, menschlichere Zeiten, denn da sind auf einmal Menschen, die für Veränderungen sorgen möchten.  Ohne Politiker an den Galgen hängen zu wollen, ohne Hetze, ohne Gewalt.
Ja, ohne Gewalt. Damit nehmen diese Menschen dem Mainstream jedes Gegenargument. Stattdessen gehen sie auf die Straße, stellen ihre eigene Zukunft zurück, für den Klimawandel.
Oder sie schlagen die Politiker. Mit deren eigenen Waffen.
Endlich scheint da eine Generation herangewachsen zu sein, die nicht nur aus Egoisten besteht, sondern das große Ganze im Blick hat. Was nutzt auch ein Einser-Abitur, wenn nebenan ein Atomkraftwerk explodiert?
Seit Jahrzehnten geben Lobbyisten den Takt vor in der Politik. Ist ja auch nett, wenn man selbst finanzielle Vorteile herauszieht, weil man für…

Erste Informationen zu Helene Eberle

Ich möchte euch Helene vorstellen. Helene Eberle aus dem wunderschönen Städtchen Eutingen im Gäu. Aus Gründen, die ich hier noch nicht verrate, zieht es sie nach Berlin. Als Schwäbin natürlich in den Prenzlauer Berg.
Helene ist etwas über 30, schlagfertiger als Barack Obama, weshalb sie oftmals aneckt. Ihren Beruf verrate ich hier nicht, da er eine zentrale Rolle spielt. Sie führt ihn sehr gewissenhaft aus, mit viel Empathie und ähnlichen Dingen.
Ja, ich bin ehrlich. Ich habe eine Person kreiert, wie ich sie mir wünsche. Insbesondere in diesem Berufsfeld, was wieder und wieder negativ in die Schlagzeilen kommt. Helene selbst übrigens auch. Es dauert nämlich nicht lange, bis sie die Berliner Presselandschaft gegen sich aufbringt. Ihr aber egal! Für sie zählt ihr Beruf. Was man über sie denkt, spielt für sie keine Rolle. Für Helene zählen Effizienz und Erfolge. Lediglich all die Psychopathen in Berlin setzen ihr zu.

Sie zünden sich eine Zigarette an und entflammen ihre eigene Coolness!

Da stehen sie. Die Fast-Jugendlichen und die Bald-keine-Kinder mehr.
Da stehen sie in ihren Kleingruppen auf dem Kleinstadtbusbahnhof und warten auf ihren Bus, der sie in Dörfer fährt, die mit Groß-, Klein-, Neu- oder Alt- beginnen. Und oft mit -witz enden. Wie Klein-Sackwitz beispielsweise!
Da stehen sie, grenzen sich voneinander ab, wollen anders sein, als all die anderen, die da in Kleingruppen stehen. All die anderen, die in Kleingruppen auf ihren Bus warten. Hauptsache, man gibt zu verstehen, dass man etwas Besseres ist, als die anderen.
Doch in Wahrheit nagt an ihnen die Angst, von den anderen zurückgewiesen zu werden. Sie nagt an ihnen, wie ein hungriger Biber an einem hohlen Baumstamm.
Da stehen sie. Die Fast-Jugendlichen und die Bald-keine-Kinder mehr. Da stehen sie hinter der Busbahnhofstoilette, zünden eine Zigarette an und entflammen damit ihre eigene Coolness.
Hier herrscht noch Kleinstadtrassismus am Kleinstadtbusbahnhof. Hier wird ausgegrenzt, weil man Angst hat, selbst ausg…

Mit nem dicken Hals zur Buchmesse!

Nein, die Überschrift zu diesem Text ist weniger sprichwörtlich als wortwörtlich gemeint. Auch wenn die Buchmesse in Sachsen stattfand.
Auf dem Weg nach Leipzig hatte ich das beklemmende Gefühl, zwanzig Hände drücken mir den Hals zu, während ich die 21. Hand nicht aus dem Hals bekam. Es sollte aber noch lästiger werden.

Die Unterkunft stellte sich als Zimmer in einer Studentenwohngemeinschaft heraus.
Okay, gemütlich! Doch dem Studentenalter entwuchs ich vor geraumer Zeit.
Im Gegenteil! Inzwischen sorgen Ü30-Dauerstudenten bei mir für leichte Aggressionen. Also Sachen abstellen, Zimmertür von innen schließen,... Moment, dass mit der verschlossenen Zimmertür kommt in so einer möchtegernalternativen Studentenwohnung eventuell spießig rüber. Egal, in jedem von uns wohnt ein kleiner Spießer. Mindestens ein Kleiner.

Auf der Messe dann der nächste Schocker!
Menschen!
Überall Menschen! Mehr Menschen als Bücher.
Ich hab es ja nicht so sehr mit Menschen. Eher mit Buchstaben, die Wörter entstehen lassen…

Ich verstecke mich hinter einer Wand aus Buchstaben

Ich merke, wie ich mich mehr und mehr zurückziehe, mich hinter Buchstaben verstecke, aus denen ich umfangreiche Texte forme, hinter denen mich niemand finden kann.
Nein, ich gehörte noch nie zu den Menschen, die man verstand, ohne nachzudenken. Und inzwischen genieße ich es, missverstanden zu werden, weil es immer weniger Menschen in meinem Umfeld gibt, die ihre Denkkraft investieren, um mich verstehen zu wollen.

Seit Monaten arbeite ich an einem gigantischen Buchprojekt. Wird das früher oder später veröffentlicht, wir die Zahl derer, die mich für verrückt halten, zunehmen. Manche werden sich fragen, was denn mit mir los sei. Allen anderen ist es egal.
Die Lust auf das Schreiben fühlte sich nie extenzieller an. Es stellt für mich eine hervorragende Möglichkeit dar, Menschen nicht nur aus dem Weg zu gehen. Ich muss sie nicht einmal aus der Ferne sehen. Stattdessen genieße ich die Ruhe an meinem Sekretär aus Eiche rustikal. Gibt es da draußen tatsächlich Menschen, die mich vermissen, empfe…