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Zehn Dinge, die ich am letzten Wochenende tat, weil ich sie schon seit Monaten tun wollte!

Das letzte Wochenende brachte etwas mit sich, was ich kaum noch kannte! Zeit! Daher überwand ich meine Demotivation und fand mich gut. Weil endlich mal Dinge erledigt wurden, die ich bereits seit Monaten aufschob. Dazu zählten u.a. Das Bad säubern! - Das Innere der Toilette tanzte bereits nach meinem Singsang, wenn ich auf dem Abort saß. Mich säubern! - Nur auf Wunsch und Drängen einer einzigen Person! Meiner Lieblingskioskverkäuferin! Wir kennen uns gut und lange und gehen recht offen miteinander um. Daher musste sie gar nicht groß drum rum reden, denn ich merkte schnell, dass ihr etwas auf dem Herzen und in der Nase lag! Geschirr säubern! - Das, was sich dort auf manchem Tellerrand bildete, bot mir bereits an, selbst die Reinigung zu übernehmen, da es angeblich bereits zu einer bedenklichen Überbevölkerung  von Keimen ( O-Ton AFD-Keim) auf Teller Nr.3 (der mit den Restespaghetti) und dem Teller mit den Sahnenudelresten kam. Der Welt mitteilen, dass Leute, die die AFD wählen,...

Wenn Bilder mehr als Worte sagen

Braunschweig! WerkstattRaum! Lesung am 27.02! Geil wars! Danke an Angelika Stück für die Fotos und "the climbing rose" für die tolle Orga! Die nächste Lesung findet voraussichtlich am 20.03. in Berlin statt. 15.30 Uhr im Moosgarten Kulturcafe (Lorenzstraße 63)

Ich bin ja doch gar nicht gesellschaftsfähig!

„Scheiß Zecke – für dein scheiss buch wirste bluten!“ „Was sind sie nur für ein Mench, dass sie Nazis, die auch nur Menchen sind, in ein so schlechtes Lischt rücken? An irer Stelle könnte ich nicht mehr ruhich schlaffen!“ Dies waren nur zwei Kommentare auf mein letztes Buch. Rechtschreibfehler inklusive! Aber ich bin gar kein Un-Mensch! Daher konnte ich tatsächlich viele Nächte kaum schlafen. Lag weniger an meiner zwei Monate alten Tochter. Ich beschäftigte mich tatsächlich mit der Frage, was für ein Mensch ich überhaupt bin. Wusste ich gar nicht.  Wollte ich aber unbedingt mal wissen. Denn Wissen ist Macht. Und wieso schreiben solche Dinge wie ich Bücher wie die Lebensgeschichte von Norbert Nazi? Wieso schreibe ich überhaupt Bücher?  Nun, für mich ist das Bücher schreiben die letzte kleine Rebellion in meinem Leben. Nein im Ernst! Ich durfte irgendwann feststellen, dass so etwas wie ich nicht als gesellschaftstauglich bezeichnet werden...

Letztens und bald in Braunschweig

Letztens also wurde die Lebensgeschichte von Norbert Nazi dem Buchmarkt übergeben. Im Februar gibt es die Ebook-Version noch zum Sonderpreis für 0,99€. Wer ein richtiges Buch mit richtigen Seiten, so zum Anfassen und so weiter sein Eigen nennen möchte, bekommt dies überall für nen schmalen Zehner. Es lohnt sich. Entweder über den Buchmarkt oder direkt hier über das Kontaktformular. Geht vermutlich schneller. Und sonst so gab es an einem Montag die Buchprämiere in Gladbeck. Am 27.02. geht es weiter. 19.30 Uhr in Braunschweig im Werkschauraum. Wer will, ist herzlich eingeladen zur Geburtstagsfeier von Märchen aus der Unterschicht. Kennt das noch jemand? An diesem Tag werde ich nochmals Rotkäppchen und das Märchen von sieben abschiebebedrohten Geißlein lesen. Ich freu mich schon mal.

Zur Buchprämiere von Norbert-Nazi nach Gladbeck und ein Leseauszug

Ist doch gut gelungen, das Cover zum Buch. Finde ich! Buchprämiere ist am 25.01. um 19.30 Uhr im Cafè Stilbruch in Gladbeck.  Mehr zur bevorstehenden Lesung gibt es hier: Achtung! Ein Facebook-Link Ein Auszug aus dem dritten Kapitel. Aus den ersten Lebensjahren Norberts: Was folgte, waren Jahre, wo Arbeitslosenzahlen schneller stiegen, als die Pegel von Rhein und Mosel, 5-stellige Postleitzahlen eingeführt wurden und angezündete Flüchtlingsheime verbrannte Erde hinterließen, wo einst blühende Landschaften versprochen wurden. Saskia arrangierte sich in den Jahren 1991 bis 1993 mehr und mehr mit ihrer eigenen Zukunfts- und Arbeitslosigkeit. Der Hauptgrund dafür hieß für Saskia natürlich Norbert. Ich fand den Grund nicht okay, denn wenn es sie überhaupt gab, trug die Schuld dieser inkompetente Arzt, der lediglich Norberts Bruder oder Schwester abmurkste, aber eben nicht Norbert selbst. Außerdem hätte ich auch schuld sein können. Bin ich doch eigentlich sowieso imme...

Ein Nachwort zum neuen Buch, welches im Februar erscheint

Im Februar erscheint meine neuester Roman  Norbert Nazi -Sein Kampf- Bereits lange vor der Buchveröffentlichung wurde ich gefragt, weshalb ich Gott dafür benutzen würde, für mehr Toleranz gegenüber (heranwachsenden) Rassisten zu werben. Bevor ich auf diese Frage eingehe, möchte ich feststellen, dass niemand als Arschgeige das Licht der Welt erblickt. Und bis man zu Recht die Bezeichnung Rassistisches Arschgesicht trägt, muss man im Leben vielen, vielen Arschlöchern begegnet sein. Dafür steht Norbert-Nazi wie kaum ein anderer und doch für so viele. Dies beginnt oftmals schon im Elternhaus. Denn Väter oder Mütter sind ebenfalls dazu imstande, sich ihrem Kind gegenüber wie ein riesiges Arschloch zu verhalten. Der Weg führt weiter an überforderten Pädagogen und falschen Freunden entlang, bis zum Arschloch-Chef, welcher seine Mitarbeiter ausbeutet, weil denen das Zeug dazu fehlt, eine bessere Arbeitsstelle zu bekommen oder sich ihrem Vorgesetzten gegenüber auf legitime ...

Der Weihnachtsmann, die AFD und Polizei!

In den letzten Tagen überlegte ich, was ich zum Thema Weihnachten literarisch beitragen kann. Irgendwas muss da von mir kommen. Wird das nicht erwartet? Weil schließlich jeder da draußen den eigenen, ungefragten Anteil zu Weihnachten beiträgt. Und ob andere das hören, lesen oder schlicht ihre Ruhe wollen, scheint so egal wie Christi Geburt.  Gestern ging ich durch meine Heimatstadt Berlin spazieren und dachte mir: »Schreibst du über das, was du gerade erlebst.« Nichts! Mit der Ausnahme, dass herumstreunende Polizisten mich stark an die Odenwaldschule erinnerten. Mit ihren schwingenden Knüppeln. Ansonsten sah ich Menschen, die durch Straßen und Einkaufspassagen hetzten. Beim Thema hetzen dachte ich kurz an die AFD, wollte mir jedoch den Tag nicht versauen lassen. Da schienen mir Gedanken an den Weihnachtsmann schon lieber. Vorne stand er. Ich also hin. Vielleicht hatte er sogar was für mich. Und tatsächlich! Der Man mit dem weißen Rauschebart übergab mir mein Präsent. In Form...