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Gedanken eines Rechtspopulisten Teil 1!

Nee, ihr seit gar nicht mehr. Wir sind in Wirklichkeit mehr. Und wir brauchen dafür nicht einmal Pop-Konzerte, um die Menschen auf die Straße zu bringen. Jawohl, immer mehr Deutsche denken wie ich! Immer mehr Deutsche habe Angst vor der Islamisierung. Weil immer mehr Moscheen gebaut werden. Wann wurde denn bitte die letzte evangelische Kirche in Deutschland gebaut? Ich meine, mir ist das egal. Ich glaube an so eine Scheiße sowieso nicht. Aber es fällt halt auf. Und sehen Sie die ganzen Obdachlosen auf unseren Straßen? Für die ist kein Geld da. Für diese ganzen Asylanten aber schon. Und ja, es werden doch immer mehr obdachlos in Deutschland. Das sieht doch jeder Penner. Außer diese Gutmenschen natürlich nicht. Die drehen sich ihre Welt, wie die es gerade brauchen. Ich bin heilfroh, in einer kleinen Stadt bei Dresden zu wohnen. Hier in Pirna gibts zum Glück keine Asylanten. Und noch keine Obdachlosen. Aber woanders gibts die. Und es werden immer mehr und niemand tut was. Diese ganzen kor...

Alles Gut ab sofort im Handel

Nun endlich erhältlich: "Alles Gut" hier klicken, kaufen, lesen und rezensieren!  

Ja, wo leben wir eigentlich?

Ja, wo leben wir eigentlich? Hier werden Fußballspieler wie Vieh durchs Land getrieben, in Boulevardzeitungen zerrissen, von «deutschen Fußballfans» verunglimpft. Und warum? Haben die Frauen vergewaltigt? Jemanden umgebracht? Kinderpornographie verbreitet oder hergestellt? Nein, sie haben sich für die Weltmeisterschaft in Russland qualifiziert und schieden bei dieser in der Vorrunde aus. Genauso wie 16 andere Mannschaften. Ja, wo leben wir eigentlich? Robert-Enke jährt sich nächstes Jahr zum zehnten Mal, vielleicht wird dann mal wieder für drei Tage darüber gesprochen. Über andere Fälle nicht. Egal, daraus lernen wird man auch nach dem x-ten Suizid nicht. Ja, wo leben wir eigentlich? Gewinnt man ein Spiel, wird man bestimmt auch Weltmeister. Verliert man, ist man der schlechteste Fußballspieler der Welt. Warum immer diese Extreme? Ja, wo leben wir eigentlich? Diese Frage stelle ich mir immer wieder, seit ich mich kaum noch traue, in Zeitungen zu schauen, weil dort Menschen, die ihr Hob...

Leseprobe zu "Alles gut."

Bevor sich alle in die Schlafsäcke betteten, bat der Lehrer darum, sich noch einmal im Zelt von Jule zu versammeln. «Wieso ausgerechnet in meinem?», fragte Jule verärgert. «Weil du das Schönste hast», konterte ihr Lehrer. Es folgte ein Vortrag zum großen Gebiet der Schorfheide, in der sich die Gruppe noch immer befand, und zu den hier beheimateten Tieren und Pflanzenarten. Herr Seifert redete und Linus legte seinen Kopf in den Schoss von Jule. Die warf ihrem Lehrer einen verwunderten Blick zu. Der zuckte lächelnd die Schultern und wendete sich wieder seinem Vortrag zu. Jule sah Friedemanns geschockten Blick und nahm diesen zum Anlass, zusätzlich ihre Hand auf Linus Kopf zu legen. Friedemann wirkte, als würde man ihm das Herz rausreißen. Jule sagte: «Du bist voll süß, wenn du nicht gerade einen fahren lässt.» Das nahm Linus nicht mehr wahr. Seine Augen waren bereits geschlossen. Sein Atem ging gleichmäßig. Doch Friedemann brach erst theatralisch in Tränen aus und dann gänzlich zusammen....

Cover ist fertig!

Das Cover zu "Alles G ut"

in gut vier Wochen ein neues Buch

Mitte Juni ist es soweit. Neues Buch! Zum ersten Mal ein Jugendbuch. Ein Buch über fiese Lehrer und komische Mitschüler. Ein Buch über Freundschaften, wo vorher Vorurteile wie Unkraut wucherten. Ein Buch über die Lehre, dass man alles erreichen kann, wenn man es denn möchte. Vor allem gemeinsam.

Was einmal ein Thriller werden sollte - 3.Teil - Vorbereitung zur Entführung

Ich genieße den Anblick. Der Regen, der bindfadenmäßig auf mich niederprasselt, lässt den Reiterhof wie das Schloss von Dracula wirken. Dieser Reiterhof wird nun sehr bald mein Schloss sein. Und das von Frau Fleischmann. So wünsche ich es mir. Aus den Sitzungen mit meiner Lieblingspatientin weiß ich, dass sie eine Pferdenärrin ist. Gemeinsam können wir hier etwas aufbauen. Vielleicht eine Pferdepension mit Therapiereiten…! Egal, für mich zählt nur, dass es ein Leben mit Frau Fleischmann gibt. Nur noch wenige Minuten bis 13.00 Uhr. Nur noch wenige Minuten bis zur Unterzeichnung des Kaufvertrages. Ich drehe mich um, öffne die Mitteltür meines VW-Busses und krame meine Gummistiefel hervor. Dann stapfe ich durch den vom Regen aufgeweichten Sandboden. Die Gummistiefel geben bei jedem Schritt laute, schmatzende Geräusche von sich. Dann erreiche ich die Stallungen.  Drinnen sehe ich kaum die eigene Hand vor Augen. Vor Kurzem standen hier noch Pferde. Heute stehe nur ich hier. Und wenn me...